Escursione didattica a Drenchia (UD)

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Im Mai  2014 sind einige Schüler der ehemaligen Klasse 4^A mit Frau Backhaus nach Drenchia gefahren, um das Museum „Casa Rurale di Drenchia„ zu besichtigen und um einen Ausflug auf den Wegen des 1. Weltkrieges auf den Kolovrat zu machen. Wir sind um 8 Uhr von der Schule abgefahren und nach einer Stunde sind wir in Trinco angekommen, wo der Wärter des Museums uns erwartet hat. In diesem Gebäude kann man eine Ausstellung von verschiedenen Werkzeugen und Alltagswaren des bäuerlichen Lebens des  20. Jh. bewundern. Während der Direktor uns die Fotos und Überreste des 1. Weltkrieges zeigte, haben wir ein Video gedreht. Später haben wir die Schönheit der wilden gebirgigen und unbefleckten Landschaft beobachtet. Die zweite Etappe unseres Ausfluges war das Freiluftmuseum des 1. Weltkrieges auf dem Kolovrat. Zuerst sind wir auf das Denkmal für den ersten gefallenen italienischen Soldaten gestoßen und wir haben über die Absurdität des Konflikts nachgedacht. In diesem Moment befanden wir uns an der Grenze zwischen Italien und dem heutigen Slowenien. Beim Aufstieg auf den Berg haben wir bemerkt, dass die Soldaten damals viel marschieren haben mussten. Als wir am Gipfel angekommen sind, konnten wir schon von oben die Schützengraben erblicken. Sobald wir uns in der Dunkelheit der Schützengraben befanden, haben wir uns wie die Soldaten gefühlt, die Angst und Panik vor einem Angriff des Feindes empfanden. Das Freiluftmuseum war sehr interessant und lehrreich, weil es in einem sehr guten Zustand anlässlich des Hundertjahrfeier ist. Das, was uns überrascht hat, ist der Widerspruch zwischen dem Wunder der gebirgigen Natur und der Grausamkeit der Handlungen, die in der Zeit des 1. Weltkrieges dort passiert sind. In der Tat wurde auf den Passo Solarie ein Observatorium dank der Schönheit der Landschaft gegründet, damit alle Wanderer einen außerordentlichen Blick auf das Panorama genießen können.

Nach der Mittagspause sind wir in das kleine Dorf  San Volfango gefahren, um das pyramidenförmige Denkmal und den Friedhof der Gefallenen zu besichtigen. Die riesigen Dimensionen des Monuments haben uns über die hohe Zahl der Toten während des 1. Weltkrieges nachdenken lassen. Auf die Pyramide wurden die slawischen und italienischen Namen der Opfer geschrieben und diese können jetzt in Frieden zusammen ruhen.

Nach einem Zwischenstopp auf dem Matajur und im buddhistischen Tempel von Polava sind wir nach Udine zurückgefahren. In unseren Köpfen hat sich diese traurige Erfahrung stark eingeprägt und dieses Projekt anlässlich des hundertsten Jahrestages des 1. Weltkrieges ist sehr nützlich gewesen, um uns das Bewusstsein der Schmerzen der armen Soldaten zu vermitteln.

(Milena Tirelli , Consuelo Bertossi)

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