Escursione didattica (I, A, SLO) a Kötschach-Mauthen

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Kötschach-Mauthen_07

Am 26. September 2014 sind acht Schüler des Liceo Classico Europeo ‚Uccellis‘ mit Frau Backhaus, der Geschichtslehrerin, nach Kötschach-Mauthen (Österreich) gefahren, wo ein internationales Treffen im Rahmen des Gesamtprojekts stattfand.

Wir haben uns in bequemer Kleidung und Turnschuhen um 7.50 Uhr vor der Schule getroffen. Das Wetter war schön und alle waren aufgeregt. Wir sind um 8.00 Uhr mit dem Bus abgefahren. Wir waren jedoch nicht die einzigen, die an diesem Ausflug teilgenommen haben. In der Tat waren die Gymnasiasten von Triest und Görz schon im Bus. Unser gemeinsames Ziel in dem österreichischen Dorf war der Besuch des Erste-Weltkrieg-Museums, das Teil des internationalen Projekts „La Grande Guerra“ war.

Wir sind um 10.30 Uhr angekommen und waren von 11.00 bis 13.00 Uhr im Museum. Dort hatten wir einen alten Führer, der uns sehr realitätsnah alles über den Ersten Weltkrieg erklärte. Im Museum waren viele Schwarz-Weiß-Fotos, Gewehre, Granaten, andere Waffen, Werkzeug, Alltagsgegenstände und Briefe ausgestellt, die uns sehr gut vermittelt haben, wie hart und grausam das Leben der Soldaten im Ersten Weltkrieg gewesen sein musste. Danach haben wir an einer Gruppenaktivität teilgenommen, während der wir auch viele Fotos der Ausstellungsstücke geschossen haben.

Nach dem Museumsbesuch sind wir mit dem Bus zu einem kleinen Gasthaus inmitten von Bergen und umgeben von Wäldern und Wiesen gefahren. Wir waren drei Gruppen: eine italienische, eine österreichische und eine slowenische. Um uns ein bisschen durchzumischen, bekam jeder Schüler die Hälfte einer Spielkarte. Beim Mittagessen musste man sich dann mit demjenigen, der die andere Hälfte hatte, zusammen an den Tisch setzen. Bei dieser Gelegenheit haben wir in einem Mix aus Deutsch, Englisch und Italienisch miteinander geplaudert und uns ein wenig kennengelernt. Müde aufgrund des interessanten aber langen und anstrengenden Museumsaufenthalts hatten wir alle großen Hunger. Zu essen gab es Wiener Schnitzel und Kartoffelsalat, was uns sehr gut schmeckte.

Mit vollem Bauch haben wir glücklich und zufrieden einen Verdauungssparziergang gemacht und sind zu einer kleinen Gedächtniskapelle gewandert. Frische Bergluft atmend, haben wir den faszinierenden Ausblick und die wunderschöne Landschaft genossen. Auch viele Kuhfladen durften nicht fehlen.

Um 15.00 Uhr sind wir mit dem Bus über den Plöckenpass, zurück nach Udine gefahren, wo wir uns von den Schülern aus Triest und Görz verabschiedet haben.

Auf diesem Ausflug haben wir viel Neues über den Ersten Weltkrieg gelernt und die Möglichkeit bekommen, über dessen Grauen nachzudenken. Es war ein tolles Erlebnis und ich glaube, dass sowas sehr wichtig ist, um unsere Vergangenheit nicht  zu vergessen.

LEE, Hyun Joon (LCE 5^A)

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